Unsere Arbeit im Bereich

Forschung

24 laufende
Forschungsprojekte

in 9 verschiedenen Ländern

Über 20 Jahre
aktive Forschung

am Lepra Impfstoff Lep-Vax

Regelmäßige
Veröffentlichungen

vom RKI Bulletin bis zum WHO Bulletin

Krankheit verstehen, Gesundheit fördern – die Forschungsarbeit der DAHW

Um eine Krankheit effektiv eindämmen zu können, muss man so viel wie möglich über sie wissen: Wie stecken sich Menschen an? Welche Medikamente helfen? Und gibt es präventive Mittel, um die Ausbreitung zu verhindern?
Zuletzt hat uns die Covid-Pandemie eindrücklich vor Augen geführt, dass solche Fragen nur beantwortet werden können, wenn viele Ressourcen in die Forschung investiert werden – Ressourcen wie Geld, Personal und Zeit. Diese Ressourcen fehlen in der Forschung zu Lepra, Tuberkulose und anderen armutsassoziierten Erkrankungen häufig. Der Grund: Von diesen Krankheiten sind überdurchschnittlich oft Menschen betroffen, die über geringe finanzielle Mittel verfügen und die am Rande der Gesellschaft stehen. Kurz: Politik und Wirtschaft interessieren sich kaum für sie.

Dabei haben Erkrankungen wie Lepra, Tuberkulose, Buruli Ulcer oder Leishmaniose verheerende gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Folgen für Millionen von Menschen. Und das, obwohl vernachlässigte Tropenkrankheiten (NTDs) häufig heilbar sind und mit den richtigen Präventivmaßnahmen auch eine Ansteckung vermieden werden kann.

Die Forschungsprojekte der DAHW

So sind es vor allem Nichtregierungsorganisationen wie die DAHW, die im Bereich der vernachlässigten und armutsassoziierten Krankheiten wissenschaftliche Arbeit betreiben. Finanziert aus Spendengeldern und/oder Drittmitteln stoßen wir Forschungsinitiativen an, unterstützen Wissenschaftler:innen im Globalen Süden und tragen zum gemeinschaftlichen Aufbau einer Expertise bei. So werden etwa neue Behandlungsstandards und Kontrollmöglichkeiten erarbeitet und Projekte zur Entwicklung eines Lepra-Impfstoffes, zur frühzeitigen Diagnostik und zur Prophylaxe-Maßnahmen unterstützt.Denn: Abgesehen von wirksamen Medikamenten und medizinischem Personal braucht es praktikable, sektorübergreifende Gesamtkonzepte, die alle sozialen Determinanten mit einbeziehen. Wir wissen: Nur, wenn die Lebensverhältnisse der Menschen insgesamt verbessert werden und ökonomische, physische und psychische Barrieren zur Gesundheitsversorgung abgebaut werden, können Krankheiten wie Lepra und Tuberkulose effektiv und nachhaltig bekämpft werden.

Unser Ziel

Heute forschen, damit morgen weniger Menschen erkranken – so lässt sich die wissenschaftliche Arbeit der DAHW knapp zusammenfassen. Wir sind entschlossen, parallel zu unserer Kernaufgabe – der direkten medizinisch-sozialen Unterstützung der Betroffenen – auch unser Engagement in der Forschung aufrechtzuerhalten und zu intensivieren. Damit die Wirkung unserer Projekte nicht verpufft, sondern Krankheiten wie Lepra und Tuberkulose langfristig und nachhaltig eingedämmt werden.

Projekte im Bereich Forschung