Unsere Arbeit im Bereich

Inklusion & Partizipation

Barrieren abbauen

Wir setzen uns für eine inklusive Gesellschaft ein, in der Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt leben und uneingeschränkt teilhaben können – durch den Abbau physischer, sozialer und kommunikativer Hürden.

Menschen stärken

Behinderung und Armut sind eng verknüpft. Wir berücksichtigen stets die sozioökonomische Situation Betroffener, um Teilhabe und wirtschaftliche Unabhängigkeit zu fördern.

Welt verändern

Weltweit erfahren Menschen mit Behinderungen Stigmatisierung und Diskriminierung. Unsere Projekte setzen sowohl direkt vor Ort als auch im politischen Diskurs an, um dies zu verändern.

Breaking Barriers

Durch die inklusive Ausgestaltung unserer weltweiten Projekte möchten wir gemeinsam mit Menschen mit Beeinträchtigung oder Behinderung – unabhängig von der Ursache – den Abbau von Vorurteilen und Barrieren in Gesellschaften vorantreiben und sie dabei unterstützen, ihre Rechte wahrzunehmen.

Barrieren abbauen

Wir setzen uns für eine inklusive Gesellschaft ein, in der Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt leben und uneingeschränkt teilhaben können – durch den Abbau physischer, sozialer und kommunikativer Hürden.

  • Bereitstellung von Hilfsmitteln wie Rollstühle,
    orthopädische Sandalen, Prothesen, Orthesen
  • Förderung inklusiver Rahmenbedingungen, z.B. Bau von Rampen, inklusives Schulmaterial, Zugang zu Versorgung und Unterstützung in humanitären Krisen
  • Rehabilitationsmaßnahmen
Projekt-Spotlight

Praxisbeispiel aus Sierra Leone:

In unserem Projekt in Sierra Leone unterstützen wir gezielt Menschen, die durch den Verlust von Gliedmaßen betroffen sind. Ursachen wie Lepra und der verheerende Bürgerkrieg haben viele Menschen mit Behinderungen hinterlassen.

Menschen stärken

Behinderung und Armut sind eng verknüpft. Wir berücksichtigen stets die sozioökonomische Situation Betroffener, um Teilhabe und wirtschaftliche Unabhängigkeit zu fördern:

  • Berufliche Aus- und Weiterbildungen
  • Bereitstellung von Saatgut, Nähmaschinen oder anderer Ausstattung für einkommensschaffende Aktivitäten
  • Aufbau gemeindebasierter Spar- und Kreditsysteme

Eine nicht inklusive Gesellschaft kann die mentale Gesundheit von Menschen mit Behinderungen erheblich belasten. Deshalb fördern wir:

  • Psychosoziale Unterstützung
  • Aufbau und Stärkung von Selbsthilfegruppen
  • Ausbildung von Fachkräften sowie Laienberatern (Lay Counsellors) und Peer-Counsellors für niedrigschwellige Beratung und Unterstützung
Projekt-Spotlight
Äthiopien
  • Inklusion ,
  • Lepra ,
  • One Health

Praxisbeispiel aus Äthiopien und Uganda:

Eine junge Äthiopierin mit Hörbeeinträchtigung füttert ihre Ziegen. In diesem Projekt haben wir die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Resilienz von Menschen mit Behinderungen und ihren Gemeinschaften gestärkt. Dabei verfolgen wir den One-Health-Ansatz, der die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt gleichermaßen berücksichtigt.

Welt verändern

Weltweit erfahren Menschen mit Behinderungen Stigmatisierung und Diskriminierung. Unsere Projekte setzen sowohl direkt vor Ort als auch im politischen Diskurs an, um dies zu verändern:

  • Sensibilisierungskampagnen zur Aufklärung und Stigma-Abbau
  • Einrichtung, Aufbau und Stärkung von Selbstvertretungsorganisationen
  • Advocacy, Lobbyarbeit und politische Interessensvertretung
  • Förderung der Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen im Einsatz für ihre Rechte
  • Dialog mit Entscheidungsträgern
Projekt-Spotlight

Praxisbeispiel aus dem Senegal:

Integration und nachhaltige Einbeziehung der Bewohner:innen ehemaliger „Lepradörfer“

Selbstvertretungsorganisationen sind in Projekten oft wichtige Partner (hier DAHW-Berater Anil Fastenau mit Vertreter:innen aus Asien, Afrika und Lateinamerika)

Menschen mit Behinderungen als Partner in unserer Arbeit:

Unser Ansatz fördert die aktive Partizipation von Menschen mit Behinderungen im gesamten Projektzyklus. Durch die Stärkung von Selbstvertretungsorganisationen und die Kompetenzentwicklung im Rahmen eines gemeindebasierten Ansatzes (Community-Based Inclusive Development) ermöglichen wir Menschen mit Behinderungen eine stärkere Rolle in der Gestaltung ihrer Lebensbedingungen. „Leave no one behind“ bedeutet für uns, dass wir uns für alle Menschen mit Behinderungen einsetzen – unabhängig von der Ursache. Denn Gesundheit ist ein Menschenrecht, ebenso wie ein Leben in Würde, frei von Diskriminierung.

v.l. Brima Kpeh, NAPAL (National Association of Persons Affected by Leprosy) Sierra Leone, Contanze Vettel (DAHW), Amaka Stella Onyima-Esmai (IMPACT Group, Nigeria), Dr. Ngozi Ekeke (Red Aid Nigeria)

Wie funktioniert inklusive Arbeit bei uns?

In unseren Projekten erhalten Menschen mit Behinderung Zugang zu Hilfsmitteln, Gesundheits- und/oder Rehabilitationsdiensten sowie zu Angeboten zur Einkommensgenerierung und zur Selbstbemächtigung („Empowerment“). Stigmatisierung und Diskriminierung werden zudem durch gemeinschaftsorientierte Aktivitäten bekämpft.

Darüber hinaus engagiert sich die DAHW gemeinsam mit Selbstvertretungsorganisationen („Organizations of Persons with Disabilities“, DPO) auf nationaler, regionaler und globaler Ebene, um die politischen Rahmenbedingungen für eine inklusive Entwicklung zu beeinflussen. Dabei widmen wir uns verstärkt den besonders vulnerablen, also besonders verletzlichen Personengruppen. So tragen wir zur Verwirklichung der Ziele einer nachhaltigen Entwicklung („Sustainable Development Goals“ = SDGs) und ihrem übergreifenden Prinzip „niemanden zurücklassen“ („leave no one behind“) bei.

Projekte im Bereich Inklusion & Partizipation

Äthiopien
  • Inklusion
  • Lepra
  • NTD
Constanze
Vettel
Beraterin für Inklusion & Entwicklung
+49 (0) 931 7948-0