Unsere Arbeit im Bereich

Lepra

Bis zu
3 Millionen Menschen

sind von Lepra-bedingten Behinderungen betroffen.

Bis zu
5 Millionen Menschen

leiden unter leparaassoziierter Stigmatisierung und Diskriminierung.

Rund
200.000 Menschen weltweit

erkranken jährlich neu an Lepra.

Wie jetzt, Lepra gibt es immer noch?

Lepra: die biblische Krankheit. Ja, es gibt sie tatsächlich immer noch. Und das, obwohl dies vermeidbar wäre. Denn Lepra ist nur wenig ansteckend, im Falle der Infektion gut behandelbar und sogar vollständig heilbar.

In Europa ist die Krankheit längst vergessen, während sie in vielen Ländern des Globalen Südens immer noch präsent ist. Denn Lepra ist nicht nur eine vernachlässigte tropische Erkrankung, sondern steht in direktem Zusammenhang mit Armut. Sie trifft Menschen, die oft keinen Zugang zu gesundheitlicher Versorgung, zu Diagnose und Behandlung haben. So kommt es weiterhin zu leprabedingten Behinderungen, die längst vermeidbar wären. Eine Lepra-Erkrankung wiederum bedeutet für die meisten Betroffenen aufgrund der sichtbaren Behinderungen, sozialer Ausgrenzung, Diskriminierung und Stigmatisierung ein Leben in Armut.

DAHW-Forschungskoordinatorin Christa Kasang führt eine Lepra-Diagnose durch.

Die DAHW nimmt neben den akut erkrankten Patient:innen auch Menschen mit leprabedingten Behinderungen in den Blick. Dabei stehen neben der medizinischen Behandlung ganzheitliche, inklusive Maßnahmen zur Unterstützung Betroffener im Fokus, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Der Januar im Zeichen der Lepra-Arbeit: Feiern, Erinnern, Mitmachen!

Infos, Fakten, Zahlen: Erfahren Sie alles rund um Lepra

10 Fakten zu Lepra

Projekt-Spotlight

Das Projekt stärkt die Beteiligung von Gemeinden im Kampf gegen Tuberkulose in sieben Bezirken der West-Nile-Region in Uganda. Ziel ist es, die Früherkennung zu verbessern, den Zugang zu Behandlung zu erleichtern und die Heilungschancen für Betroffene zu erhöhen.

Projekte im Bereich Lepra