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Unsere Arbeitsbereiche

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Wir sind Experten im Kampf gegen armutsbedingte und vernachlässigte Krankheiten.

Unsere Arbeit ist vielfältig und dennoch steht in allen Bereichen eines im Vordergrund: der Mensch. Wir unterstützen besonders vulnerable Personen, die von vernachlässigten Tropenkrankheiten wie Lepra, von Ausgrenzung oder Behinderungen betroffen sind. Menschen, die sozial benachteiligt und oft in prekären Verhältnissen leben, oft mit sehr eingeschränktem Zugang zu Ressourcen. Oder Menschen, die sich aufgrund von Krisen, Konflikten oder Naturkatastrophen in akuten Notlagen befinden.

Wir verbessern ihre Gesundheits- und Lebenssituation nachhaltig, stärken lokale Strukturen vor Ort und arbeiten eng mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Alle unsere medizinischen und sozialen Projekte, die wir aktuell in mehr als 15 Ländern des Globalen Südens umsetzen, sind sektorübergreifend und inklusiv gestaltet.

Lepra: die biblische Krankheit. Ja, es gibt sie tatsächlich immer noch. Und das, obwohl dies vermeidbar wäre. Denn Lepra ist nur wenig ansteckend, im Falle der Infektion gut behandelbar und sogar vollständig heilbar.
Tuberkulose (TB), früher auch als „Schwindsucht“ bezeichnet, ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die vor allem die Lungen befällt und unbehandelt zum Tod führen kann. Bis heute führt sie die Liste der tödlichsten Infektionskrankheiten der Welt an. Jedes Jahr sterben ca. 1,3 Millionen Menschen an den Folgen der Krankheit und mehr als 10 Millionen Menschen erkranken neu daran. Laut WHO ist etwa jeder vierte Mensch weltweit mit TB infiziert.
Zahlreiche Menschen sind weltweit von den 21 Krankheiten betroffen oder bedroht, die von der WHO als Neglected Tropical Diseases (NTDs), also Vernachlässigte Tropenkrankheiten, bezeichnet werden. Unbehandelt können Krankheiten wie Buruli Ulcer, Schistosomiasis zu chronischen Beschwerden, zu Behinderungen oder auch zum Tod führen.
Durch die inklusive Ausgestaltung unserer weltweiten Projekte möchten wir gemeinsam mit Menschen mit Beeinträchtigung oder Behinderung – unabhängig von der Ursache – den Abbau von Vorurteilen und Barrieren in Gesellschaften vorantreiben und sie dabei unterstützen, ihre Rechte wahrzunehmen.
Humanitäre Hilfe unterstützt Menschen, die sich aufgrund von Krisen, Konflikten oder Naturkatastrophen in akuten Notlagen befinden. Ziel ist es, ihnen ein Überleben in Würde und Sicherheit zu ermöglichen und menschliches Leid zu lindern.
Um eine Krankheit effektiv eindämmen zu können, muss man so viel wie möglich über sie wissen: Wie stecken sich Menschen an? Welche Medikamente helfen? Und gibt es präventive Mittel, um die Ausbreitung zu verhindern?
Sauberes Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) sind Grundbedürfnisse des Menschen und für seine Gesundheit unverzichtbar. Mehr noch: Der Zugang zu WASH ist ein Menschenrecht. Doch weltweit fehlen Millionen Menschen diese Zugänge. Zahlreiche Krankheiten, darunter viele vernachlässigte Tropenkrankheiten (NTDs), stehen mit dem Mangel an adäquater WASH-Versorgung in Zusammenhang. Auch eine erhöhte Kindersterblichkeitsrate, eine Gefährdung der Ernährungssicherheit, reduzierte Bildungschancen und krankheitsbedingte Einkommenseinbußen können Folgen sein. Damit ist Armut Ursache und Folge schlechter WASH-Bedingungen zugleich.
Die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt steht in enger Wechselbeziehung zueinander. Das wird zum Beispiel durch die Zunahme von sog. Zoonosen (Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden) und Antibiotikarestistenzen deutlich.