DAHW wird Mitglied im WHO Disability Health Equity Network

Ein wichtiger Schritt für globale gesundheitliche Gleichstellung

Die DAHW ist ab sofort Mitglied im internationalen WHO Disability Health Equity Network. Damit wird unser Engagement für Menschen mit Behinderungen auch auf globaler Ebene anerkannt.

Weltweit leben mehr als 1,3 Milliarden Menschen mit einer Behinderung – viele von ihnen sind zusätzlich von Armut, Ausgrenzung und vermeidbaren Krankheiten wie Lepra oder Tuberkulose betroffen, die ihr Risiko für Behinderungen erhöhen. Für diese Menschen setzt sich die DAHW seit Jahrzehnten ein.

„Mit der Mitgliedschaft im Netzwerk wird das Engagement der DAHW im Bereich der Gesundheit und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen auf globaler Ebene sichtbar gestärkt. Besonders wichtig ist dabei, dass Menschen, die von vernachlässigten Tropenkrankheiten (NTDs) betroffen sind, eine Stimme im internationalen Disability Movement erhalten.“
Constanze Vettel, DAHW-Referentin für Inklusion & Entwicklung. Foto: Judith Mathiasch / DAHW

Gerade Menschen mit Behinderungen, deren Behinderungen als Folge einer vernachlässigten Tropenkrankheit entstehen, werden bislang häufig übersehen. Auf Veranstaltungen wie dem Global Disability Summit im April 2025 wurde deutlich, dass diese Menschen kaum im Fokus stehen – dabei wären viele dieser Behinderungen vermeidbar, wenn entsprechende Krankheiten wie Lepra und Tuberkulose rechtzeitig erkannt und behandelt würden.


Hintergrund:
Das Disability Health Equity Network der Weltgesundheitsorganisation WHO vereint Organisationen aus aller Welt, die sich für die gesundheitliche Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Das Netzwerk setzt sich dafür ein, dass diese Menschen einen besseren Zugang zu Gesundheit erhalten – durch gemeinsame Sichtweisen, gezielte politische Arbeit und den Austausch von Wissen und Erfahrungen unter den Mitgliedern.


 

Gemeinsam können wir Ausgrenzung überwinden und Gesundheit für alle möglich machen.

05.03.2026
28.02.2026