27.09.2025

Friedensradtour 2025: Zwei Städte, ein Ziel – Solidarität und Gesundheit weltweit

Die gemeinsame Pause in Lengerich fand statt auf dem Hof von Joachim Schulte, der uns gemeinsam mit den Eheleuten Prigge mit Getränken versorgt hat. Foto: Friedrich Bahmer
In der morgendlichen Frische des Spätsommers fiel der Startschuss am 27. September für die 28. Friedensradtour – und das gleich doppelt: Erstmals starteten die Teilnehmenden zeitgleich in Osnabrück und Münster, den historischen Verhandlungsorten des Westfälischen Friedens.
In Münster überreicht Bürgermeisterin Angela Stähler den Brief von Oberbürgermeister Markus Lewe an Jürgen Belker-van den Heuvel. Foto: Friedrich Bahmer

27. 09. 25, Münster & Osnabrück. Die Radler:innen aus Osnabrück übernahmen aus der Hand von Bürgermeister Uwe Görtemöller einen Brief von Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, während die Münsteraner im historischen Friedenssaal von Bürgermeisterin Angela Stähler empfangen wurden und ebenfalls einen Brief des Oberbürgermeisters, Markus Lewe, in Empfang nahmen.

In Osnabrück übergibt Bürgermeister Uwe Görtemöller übergibt Tourleiterin Martina Isfort den Brief von Oberbürgermeisterin Katharina Pötter. Foto: Gruppe Osnabrück

Wie einst die Boten im Dreißigjährigen Krieg – damals zu Pferd, heute auf dem Drahtesel – machten sich beide Gruppen auf den Weg Richtung Lengerich, wo sie sich mittags trafen. Bei Bratwurst, frisch gepresstem Apfelsaft und alkoholfreiem Bier wurde nicht nur Kraft getankt, sondern auch die symbolischen Friedensbotschaften ausgetauscht. Der Gedenkstein am Kosakenhook erinnerte dabei an das historische Siechenhaus – ein Ort, der wie die DAHW für den Einsatz gegen Krankheit und Ausgrenzung steht.

Die gemeinsame Pause in Lengerich fand statt auf dem Hof von Joachim Schulte, der die Radler:innen gemeinsam mit den Eheleuten Prigge mit Getränken versorgt hat. Foto: Dr. Friedrich Bahmer

Radeln für den Frieden – und für Gesundheit

Die Erlöse der Friedensradtour kommen unserer Projektarbeit zugute. Vor der Abfahrt in Münster erinnerte Jürgen Belker-van den Heuvel, Referent für Ehrenamt bei der DAHW, eindrücklich daran, wie eng Krieg und Krankheit miteinander verbunden sind – damals wie heute: Wo Menschen fliehen, wo Gesundheitsinfrastruktur zerstört wird und Nahrungsmittel fehlen, breiten sich Krankheiten  besonders schnell aus.

Ein großes Dankeschön an alle Unterstützer:innen

Die Friedensradtour lebt vom Engagement vieler Menschen. Unser besonderer Dank gilt allen, die fleißig geradelt sind, aber vor allem den ehrenamtlichen Unterstützer:innen, die die Friedensradtour organisiert und ermöglicht haben:

  • Martina Isfort, Tourenleitung in Osnabrück
  • Eheleute Prigge und Joachim Schulte, Gastgeber:innen in Lengerich
  • Ralf Hennemann, der mit seinem Grill aus Dortmund anreiste
  • Dr. Friedrich Bahmer, für die fotografische und filmische Dokumentation
  • der Gesellschaft für Leprakunde, für den herzlichen Empfang in Münster-Kinderhaus
  • Dr. Ralf Klötzer, dessen Ideen die diesjährige Tour maßgeblich prägten

Frieden beginnt im Kleinen – und Gesundheit ist ein Menschenrecht

Die Friedensradtour 2025 hat beides miteinander verbunden und gezeigt, wie viel bewegt werden kann, wenn Menschen gemeinsam in die Pedale treten.

Gemeinsam können wir Ausgrenzung überwinden und Gesundheit für alle möglich machen.

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