Unsere Arbeit in

Äthiopien

Äthiopien
Zusammenarbeit seit
1957
Bevölkerung*1
128.69169
Fläche
1.104300 km2
Hauptstadt
Addis Abeba
Human Development Index*2
175/191
24.03.2025
12.02.2025

Die DAHW in Äthiopien

Ursprung, Herausforderung und Hoffnung

Äthiopien ist das Gründungsland der DAHW – hier begann 1957 mit dem Bau eines Leprahospitals in Bisidimo eine Geschichte, die bis heute fortgeschrieben wird. Das damalige Hilfsprojekt entwickelte sich rasch zu einem Zufluchtsort für von Lepra betroffene Menschen, die aus ihren Dörfern verstoßen wurden. Heute ist Bisidimo medizinisches Zentrum, Referenzklinik für Lepra – und ein Symbol für gelebte Inklusion.

Doch Äthiopien steht heute vor enormen Herausforderungen: Klimakatastrophen, Konflikte und Vertreibung prägen das Leben vieler Menschen. Vor allem von Lepra, Tuberkulose oder Behinderung betroffene Personen werden stigmatisiert und haben oft keinen Zugang zu medizinischer und sozialer Unterstützung. In abgelegenen Regionen sind grundlegende Gesundheitsdienste Mangelware – Bildung, Reha-Angebote, Prothesen oder Einkommen schaffende Maßnahmen sind kaum verfügbar.

Die DAHW reagiert auf diese Krisen mit innovativen, gemeindebasierten, integrativen und nachhaltigen Projekten, um lokale Gesundheitsstrukturen und die Lebensqualität zahlreicher betroffener Menschen zu verbessern. In Zusammenarbeit mit dem äthiopischen Gesundheitsministerium und nach internationalen WHO-Strategien werden Früherkennung, Prophylaxe und Rehabilitationsmaßnahmen intensiviert.

So schreiben wir trotz aller Widrigkeiten unsere Geschichte in Ostafrika konsequent weiter – gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort.

Denis Gadah, DAHW-Büroleiter in Togo: "Wir können Zero Leprosy in wenigen Jahren erreichen." (Foto: Mario Schmitt / DAHW)
Denis Gadah, Leiter des DAHW-Büros in Togo
Expertenstimme
„Um Lepra in Togo auf Null zu reduzieren, müssen wir uns auf die Versorgung von Hauterkrankungen, die aktive Suche nach Fällen und die Ermittlung von Kontaktpersonen konzentrieren und gleichzeitig sicherstellen, dass wir genügend Rifampicin zur Verfügung haben, um alle Kontaktpersonen zu behandeln. Als Experte bin ich sehr optimistisch, dass wir bis 2030 oder spätestens 2032 sagen können, dass Togo frei von Lepra ist.“

Projekte in Äthiopien

Äthiopien
  • Inklusion
  • Lepra
  • NTD
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