Liberia gehört zu den Ländern, in denen vernachlässigte Tropenkrankheiten wie Lepra noch immer eine große Herausforderung darstellen. Die jahrzehntelange politische Instabilität und der Bürgerkrieg ab 1990 führten dazu, dass das nationale Lepra-Kontrollprogramm vollständig zum Erliegen kam. Lediglich im Lepra- und Tuberkulosekrankenhaus in Ganta – nahe Gbanga – konnte eine minimale Versorgung aufrechterhalten werden. Diese wurde von italienischen Ordensschwestern mit langjähriger Unterstützung der DAHW gesichert.
Seit 2011 engagiert sich die DAHW gemeinsam mit anderen Partnern intensiv dafür, ein funktionierendes nationales Lepra-Kontrollprogramm wieder aufzubauen. Die staatlichen Strukturen konzentrierten sich zuvor weitgehend auf den Großraum Monrovia, viele ländliche Regionen blieben ohne Versorgung.
Heute ist das Ganta Rehabilitation Centre von der Regierung offiziell als spezialisiertes Zentrum für Lepra und Buruli Ulcer anerkannt. Die DAHW unterstützt es weiterhin gezielt, unter anderem bei der Früherkennung, medizinischen Versorgung und sozialen Wiedereingliederung von Betroffenen. Ziel ist es, den Zugang zu Diagnose und Therapie landesweit zu verbessern und langfristig tragfähige Strukturen im Gesundheitswesen zu etablieren.
Zur Zeit keine Projekte in diesem Land.
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