Seit 1973 arbeitet die DAHW im Senegal eng mit dem nationalen Lepra-Kontrollprogramm zusammen. Ziel ist es, allen von Lepra betroffenen Menschen einen Zugang zu Diagnose, Therapie und Unterstützung zu ermöglichen.
Ein bedeutender Erfolg wurde 2023 auf politischer Ebene erzielt: Die senegalesische Regierung schaffte das jahrzehntealte Gesetz zur Einrichtung von sogenannten „Lepra-Dörfern“ ab – ein Meilenstein im Kampf gegen Diskriminierung. Die DAHW war durch ihre langjährige Advocacy-Arbeit maßgeblich an diesem Wandel beteiligt. Heute liegt der Fokus auf der Integration dieser Siedlungen in die regulären Verwaltungsstrukturen sowie auf der Stärkung der sozialen Teilhabe ihrer Bewohner:innen. Wir unterstützen die Menschen vor Ort nachhaltig und fördern ihre Widerstandskraft und ihre Selbstständigkeit. In Door-to-Door-Kampagnen bieten wir Untersuchungen an – auch unter Einsatz einer KI-gestützten Hautscreening-App –, um neue Fälle frühzeitig zu erkennen. Zusätzlich kommt die medikamentöse Prophylaxe (PEP) zum Einsatz, um Infektionsketten zu durchbrechen.
Entscheidende Stütze dabei sind die lokalen Expert:innen in den DAHW- und Partner-Büros vor Ort sowie das Engagement der Selbstvertretungsorganisationen, die im Senegal sehr viel bewegen. Trotz großer Fortschritte bleibt Lepra in einzelnen Regionen des Senegal endemisch. Die DAHW setzt ihre Unterstützung vor Ort fort – mit modernen Ansätzen, starker politischer Vernetzung und dem klaren Ziel, Übertragung und Stigmatisierung dauerhaft zu beenden.
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