Unsere Arbeit in

Togo

Togo
Umrisskarte des afrikanischen Kontinents, Togo hervorgehoben als eines der Projektländer der Deutsche Lepra- & Tuberkulosehilfe e.V.
Zusammenarbeit seit
1964
Bevölkerung*1
9.30434
Fläche
56.785 km2
Hauptstadt
Lomé
Human Development Index*2
162/191
06.05.2026
12.05.2025

Die DAHW in Togo

Zero Leprosy: auf der letzten Meile in Togo

In Togo engagiert sich die DAHW seit Jahrzehnten in der Bekämpfung von Lepra und anderen vernachlässigten Tropenkrankheiten (NTDs). In enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium wurde zunächst ein nationales Lepra-Kontrollprogramm aufgebaut, das später zu einem integrierten Programm für Haut-NTDs sowie einem nationalen Tuberkulose-Kontrollprogramm erweitert wurde.

Ein zentraler Bestandteil der Strategie ist der integrierte Ansatz: Bei der aktiven Fallsuche in betroffenen Regionen konzentrieren sich die medizinischen Teams zwar auf Lepra, Buruli Ulcer und Frambösie, diagnostizieren jedoch auch andere Hautkrankheiten. Diese Vorgehensweise sorgt dafür, dass auch seltene oder übersehene Krankheiten frühzeitig erkannt und behandelt werden können.

Die Einführung der medikamentösen Prophylaxe, unsere Aktivitäten zur Fallfindung, Prävention und Versorgung zeigen Wirkung: Der Rückgang der Lepra-Neuinfektionen und die Umsetzung der Zero-Leprosy-Strategie sind Zeichen dafür, dass Togo auf einem guten Weg ist. Das Ziel der vollständigen Unterbrechung der Übertragung bis 2032 gilt als realistisch.

Die DAHW bleibt in Togo gemeinsam mit der Regierung, internationalen Partnern und der Bevölkerung aktiv, um dieses Ziel nachhaltig zu erreichen – mit Fokus auf integrierter Gesundheitsversorgung, aktiver Aufklärung und dem Schutz der Betroffenen.

Ein Ärzte-Ehepaar aus dem Rhein-Main-Gebiet, das die Arbeit der DAHW seit vielen Jahren unterstützt.
Expertenstimme
Wir sind seit Jahr-zehnten Spender bei der DAHW, da wir als Ärzte den qualifizierten Einsatz dieser Organisation bewundernswert finden. In unserem Land empfinden wir es als selbstverständlich, ein Recht auf Vorsorge, Diagnostik und Therapie zu haben, selbst wenn es sehr teuer ist. Die DAHW kümmert sich um Menschen, die unverschuldet eine schwere Erkrankung wie Tuberkulose oder Lepra erleiden und deren Behandlung oft überhaupt erst durch die Unterstützung von Spenderinnen und Spendern möglich wird. Sobald wir keine Angehörigenmehr zu bedenken hatten, war es für uns selbstverständlich, ein Testament zugunsten eines guten Zwecks aufzusetzen. Die DAHW bot sich dabei ganz natürlich an.

Projekte in Togo