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Seit 1961 ist die DAHW in Uganda aktiv und hat maßgeblich zum Aufbau wirksamer Lepra- und Tuberkulose-Kontrollprogramme beigetragen. Mit dem Buluba Hospital als Referenzzentrum entstand ein landesweites Netzwerk zur Diagnose, Behandlung und Ausbildung – ein Meilenstein für die öffentliche Gesundheit in Uganda. Heute zählt Uganda dank kontinuierlicher Arbeit zu den Ländern mit den niedrigsten Lepra-Neuerkrankungsraten in der Region.
Doch Herausforderungen bleiben. Besonders in entlegenen Gebieten und vor allem im Norden, in denen viele Vertrieben Zuflucht gefunden haben, fehlt es häufig an medizinischer Versorgung. Krankheiten wie Tuberkulose breiten sich dort leicht aus – gerade unter vulnerablen Menschen auf engstem Raum. Mit mobilen Röntgengeräten, geschultem Gesundheitspersonal und innovativer Diagnosesoftware bringt die DAHW medizinische Hilfe direkt in diese abgelegenen Gemeinden.
Ein zentrales Ziel der aktuellen Arbeit ist die vollständige Eliminierung der Lepra. Mit Prophylaxe-Strategien, gezieltem Kontaktmanagement und starker Einbindung der Gemeinden leistet die DAHW gemeinsam mit ihren Partnern konkrete Beiträge zum weltweiten „Zero Leprosy“-Fahrplan. Dabei geht es nicht nur um medizinische Versorgung, sondern auch um Aufklärung, Stigmaabbau und wirtschaftliche Stärkung der Betroffenen.
Abgeschlossen
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