16.03.2026

Nachruf Josef Schork

Josef Schork, langjähriges Vorstandsmitglied
Mit Bedauern haben wir vom Tod unseres langjährigen DAHW-Vorstandsmitglieds Josef Schork erfahren, der im März 2026 verstorben ist.

Josef Schork wurde am 7. April 1934 in Worms geboren und war ein langjähriger Unterstützer der DAHW, ein begabter Netzwerker und ideenreicher ehrenamtlicher Fundraiser. Er hat die Arbeit des DAHW-Vereins über Jahrzehnte hinweg maßgeblich mitgeprägt. „Josef Schork gehört zu den großen Akteuren in der DAHW-Geschichte. Mit immenser Eigeninitiative und Tatkraft hat er unserem Hilfswerk finanzielle Möglichkeiten geschaffen, die medizinische und soziale Hilfe für viele viele Menschen über Jahrzehnte bedeuteten“, hebt Patrick Georg, DAHW-Vorstand, hervor.

Sein Engagement für die DAHW begann der Gymnasiallehrer und Studiendirektor für Deutsch, Geschichte und Sozialkunde bereits früh: 1962 gründete er die Wormser Aktionsgruppe zur Unterstützung der DAHW, die er über viele Jahre hinweg mit großem Einsatz begleitete. Von 1969-1999 war er Vorstandsmitglied des Vereins. In dieser Funktion war er hauptsächlich für die Medienarbeit zuständig. Mit Geschick und Überzeugungskraft knüpfte er Kontakte, unter anderem zum ZDF, und trug so dazu bei, dass eine ZDF-Gala zugunsten der DAHW veranstaltet wurde. Die dabei eingeworbenen Spenden kamen insbesondere Projekten in Madagaskar und Äthiopien zugute und unterstützten die medizinische und soziale Arbeit der DAHW vor Ort. Auch Filmberichte aus den Projektländern zum Thema Lepra fanden durch sein Engagement ein breites Publikum.

Für sein vielfältiges Engagement – auch für die DAHW – wurde Josef Schork mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er 1981 das Bundesverdienstkreuz am Bande, 1996 das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse und 2007 den Ehrenring der Stadt Worms.

Wir sind dankbar für sein langjähriges Wirken, seine Überzeugungskraft und seine tiefe Verbundenheit mit den Zielen der DAHW.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen.

Gemeinsam können wir Ausgrenzung überwinden und Gesundheit für alle möglich machen.

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