Projekt im Bereich Inklusion, Humanitäre Hilfe
in Ukraine

Akute Traumatherapie – Ausbildung ukrainischer Traumatherapeut:innen in EMDR

Steckbrief
Akute Traumatherapie – Ausbildung ukrainischer Traumatherapeut:innen in EMDR
Projektland
Ukraine
Laufzeit
bis 30.04.2026
Volumen
544122.26 €
Mandate
  • Humanitäre Hilfe
  • Inklusion
SDGs*

Projekt-Ziel

Ukrainische Therapeut:innen werden in Würzburg in der Akuttraumatherapie mit Schwerpunkt EMDR-Methode (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) geschult, um traumatisierten Menschen in ihrer Heimat wirksam helfen zu können.

 

 

Projekt-Beschreibung

Der Krieg in der Ukraine hinterlässt tiefe seelische Wunden. Millionen Menschen kämpfen mit traumatischen Erlebnissen – dem Verlust von Angehörigen, eigener Kriegsgefangenschaft oder dem Erleben von Luftangriffen. Diese Erfahrungen beeinträchtigen nicht nur das persönliche Leben, sondern auch die Stabilität der Gesellschaft.

In der Trauma-Ambulanz der Universitätsklinik Würzburg wird seit Jahren erfolgreich mit der EMDR-Methode gearbeitet. Diese Therapieform ermöglicht eine besonders schnelle und effektive Verarbeitung von Traumata – oft schon nach wenigen Sitzungen. Um dieses Wissen weiterzugeben, werden ukrainische Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen mit Vorerfahrung in Würzburg intensiv geschult. Nach ihrer Rückkehr in die Ukraine erhalten sie über mehrere Monate hinweg Online-Supervision und schließen ihre Ausbildung mit einer Zertifizierung ab.

Das Projekt wird gemeinsam mit den Lions Clubs in Lwiw, Kiew und dem Lions Club Brühl in Würzburg und dem ITP Institut für Trauma- und Psychotherapie Würzburg umgesetzt. Es fördert den nachhaltigen Wissenstransfer und stärkt die psychotherapeutische Versorgung in der Ukraine – dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Die wissenschaftliche Begleitung durch die Uniklinik Würzburg stellt die Qualität der Ausbildung sicher.

Indem wir gemeinsam Traumatherapie ermöglichen, schenken wir Hoffnung und Stabilität – für Einzelne und für eine ganze Gesellschaft.

Gemeinsam können wir Ausgrenzung überwinden und Gesundheit für alle möglich machen.

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