
Das Projekt setzt sich dafür ein, Stigmatisierung und Diskriminierung von Lepra betroffener Menschen in Uganda zu verringern. Ziel ist es, soziale, politische und wirtschaftliche Ausgrenzung zu bekämpfen und die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig zu verbessern – im Einklang mit dem nationalen „Zero Leprosy“-Programm.
In Uganda leben viele Menschen mit den Folgen von Lepra. Neben den körperlichen Beschwerden leiden sie oft unter Vorurteilen, Ausgrenzung und Benachteiligung – sowohl im Alltag als auch im Gesundheitssystem. Häufig werden sie verspätet diagnostiziert, erleben Ablehnung und haben erschwerten Zugang zu Hilfsangeboten. Stigmatisierende Begriffe und falsche Vorstellungen über die Krankheit führen zu sozialer Isolation und psychischen Belastungen.
In unserem Projekt arbeite wir in mehreren Bezirken mit lokalen Organisationen, Behörden und Selbsthilfegruppen zusammen. Gemeinsam werden Betroffene gestärkt, Selbsthilfegruppen gegründet und Trainings zu Selbstversorgung und psychischer Gesundheit angeboten. Wir fördern den Zugang zu Hilfsmitteln wie maßgefertigten Schuhen, Krücken oder Rollstühlen und unterstützen die soziale und wirtschaftliche Teilhabe.
Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Aufklärung: Mit Informationsmaterial, Veranstaltungen und gezielten Schulungen werden Vorurteile abgebaut und die Akzeptanz in der Gesellschaft erhöht. Von Lepra betroffene Menschen werden ermutigt, sich zu organisieren, ihre Rechte einzufordern und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Durch die Zusammenarbeit mit Regierungsstellen und lokalen Partnern wird sichergestellt, dass die positiven Veränderungen auch nach Projektende weiterwirken. So schaffen wir gemeinsam Perspektiven für ein Leben in Würde und ohne Ausgrenzung.
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unsere Arbeit für Menschen, die von Lepra und anderen vernachlässigten Krankheiten betroffen sind. Gemeinsam setzen wir uns für Teilhabe, Selbstbestimmung und ein Leben ohne Stigma ein – überall dort, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird.
Gemeinsam können wir Ausgrenzung überwinden und Gesundheit für alle möglich machen.
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