Abgeschlossen

Ziel des Projekts ist es, eine umfassende Datenbank mit Personen zu erstellen, die in den letzten zehn Jahren (2013–2023) von Lepra betroffen waren. Diese Daten dienen dazu, Infektionsketten besser zu verstehen, sogenannte „Hot Spots“ zu identifizieren und die aktive Fallfindung sowie die gezielte Anwendung der SDR-PEP-Strategie (Postexpositionsprophylaxe mit Einmaldosis Rifampicin) zu optimieren.
Um Lepra nachhaltig zu bekämpfen, ist es entscheidend, Übertragungswege zu unterbrechen und gezielt dort anzusetzen, wo neue Infektionen auftreten. Das Projekt baut eine individuelle Datenbank aller in den letzten zehn Jahren diagnostizierten Lepra-Fälle auf. Mithilfe moderner Mapping- und Geodaten-Analyse werden räumliche und zeitliche Cluster identifiziert – also Regionen und Zeiträume, in denen besonders viele Fälle auftreten.
Diese Erkenntnisse ermöglichen es, aktive Fallfindung und Präventionsmaßnahmen wie SDR-PEP gezielt in den am stärksten betroffenen Gemeinden einzusetzen. So kann die Wirkung der Maßnahmen maximiert und die Ausbreitung von Lepra effektiv eingedämmt werden. Das Projekt umfasst außerdem die Schulung von Fachkräften im Umgang mit Geodaten-Tools und die Entwicklung von Trainingsmodulen für die nachhaltige Nutzung der Datenbank.
Gemeinsam können wir Lepra gezielt bekämpfen und Leben verändern. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende – jeder Beitrag zählt!
Gemeinsam können wir Ausgrenzung überwinden und Gesundheit für alle möglich machen.
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