Projekt im Bereich Humanitäre Hilfe, Inklusion
in Afghanistan

Inklusive Katastrophenvorsorge, Notfallmaßnahmen und nachhaltige Ernährungssicherung

Bild: Frauen spinnen Garn und weben bunte Teppiche. Sie lernen ein Handwerk, um einen Lebensunterhalt verdienen können. Foto: ORDR
Steckbrief
Inklusive Katastrophenvorsorge, Notfallmaßnahmen und nachhaltige Ernährungssicherung
Projektland
Afghanistan
Laufzeit
bis 30.06.2026
Volumen
155695.00 €
Mandate
  • Humanitäre Hilfe
  • Inklusion
SDGs*

Projekt-Ziel

Das Projekt in der afghanischen Provinz Panjshir verbessert die Katastrophenvorsorge, die Notfallmaßnahmen und die Ernährungssicherheit.

Projekt-Beschreibung

In den Distrikten Anaba und Rokha in der afghanischen Provinz Panjshir setzen wir gemeinsam mit unserem Partner ORDR ein Projekt um, das Gemeinden hilft, besser mit Krisen und Naturkatastrophen umzugehen – und langfristig stabiler und gesünder zu leben.

Im Zentrum steht die Vorsorge: Frühwarnsysteme, Katastrophenschutzpläne und lokale Einsatzteams werden gemeinsam mit den Gemeinden entwickelt – speziell auch für besonders gefährdete Gruppen wie Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen. So werden 40 Menschen mit Behinderungen und 1.200 ältere Menschen – darunter 400 Frauen – aktiv in den Schutz ihrer Gemeinschaft einbezogen. Zudem entstehen Hochwasserschutzmauern, die rund 4.250 Menschen in der Region vor Überflutungen schützen.

Auch Ernährung und Gesundheit stehen im Fokus. 400 Landwirte erhalten gezielte Unterstützung für eine nachhaltige Landwirtschaft. Zusätzlich werden 400 Frauen dabei begleitet, eigene Hausgärten anzulegen – ein wichtiger Schritt für mehr Ernährungssicherheit. Schulungen und praktische Übungen helfen dabei, Wissen direkt im Alltag anzuwenden und die eigenen Lebensgrundlagen langfristig zu stärken. Besonders Mütter und Kinder profitieren von den verbesserten Gesundheits- und Ernährungsbedingungen.

Das Projekt berücksichtigt klimatische und wirtschaftliche Herausforderungen sorgfältig: Die Baumaßnahmen wurden an die Jahreszeiten angepasst, um wetterbedingte Verzögerungen zu vermeiden. Die Verfügbarkeit von Baumaterialien und landwirtschaftlichen Betriebsmitteln wird fortlaufend geprüft. Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor ist die Bereitschaft der Familien, neue Ernährungsgewohnheiten anzunehmen und die gelernten Fähigkeiten im Alltag umzusetzen.
So entsteht Schritt für Schritt mehr Widerstandskraft – in den Familien, in den Dörfern und in der gesamten Region.

Gemeinsam können wir Ausgrenzung überwinden und Gesundheit für alle möglich machen.

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