Das Projekt untersucht, wie sich der Klimawandel auf die Gesundheit, die Lebensgrundlagen und die soziale Situation von Menschen mit Lepra im Distrikt Mvomero (Region Morogoro, Tansania) auswirkt. Ziel ist es, die besonderen Herausforderungen dieser ohnehin benachteiligten Gruppe zu verstehen und Strategien zu entwickeln, um ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken und ihre Lebensqualität zu verbessern.
Ziel der Studie „Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit und Lebensgrundlagen von Menschen mit Lepra in Tansania“ ist es, zu untersuchen, wie der Klimawandel die Lebensbedingungen und die Gesundheit von Lepra-Betroffenen beeinflusst. Sie identifiziert zentrale Risiken und Anpassungsstrategien, um gezielte Maßnahmen zu entwickeln, die ihre Widerstandsfähigkeit stärken. Die Forschung schließt eine bestehende Lücke, liefert empirische Daten und unterstützt globale Ziele (SDGs) wie Armutsbekämpfung, Gesundheit und Klimaschutz.
Klimawandel ist längst Realität in Ostafrika: Dürren, Überschwemmungen und extreme Wetterereignisse bedrohen die Lebensgrundlagen vieler Menschen. Besonders hart trifft es Menschen mit Lepra – sie sind oft arm, gesundheitlich geschwächt und sozial ausgegrenzt. Wenn Ernten ausfallen, Wege zu Gesundheitsstationen unpassierbar werden oder Medikamente knapp sind, geraten sie schnell in existenzielle Not.
Das Forschungsprojekt beleuchtet, wie sich diese Umweltveränderungen konkret auf das Leben von Lepra-Betroffenen auswirken: Wie verändert sich ihre Ernährungssituation? Wie wirkt sich das Klima auf ihre Gesundheit und die Versorgung mit Medikamenten aus? Welche sozialen und psychischen Belastungen entstehen? Und wie gehen die Betroffenen und ihre Familien mit diesen Herausforderungen um?
Dazu werden sowohl quantitative als auch qualitative Methoden eingesetzt: Befragungen, Interviews und Gruppendiskussionen mit Betroffenen, Angehörigen, Gesundheits- und Umweltfachkräften. Ziel ist es, die wichtigsten Risiken und Anpassungsstrategien zu identifizieren und daraus Empfehlungen für gezielte Hilfsmaßnahmen und politische Entscheidungen abzuleiten.
Das Projekt schließt eine Forschungslücke und trägt dazu bei, dass Menschen mit Lepra im Klimawandel nicht vergessen werden. Es unterstützt die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) – insbesondere Armutsbekämpfung, Gesundheit und Klimaschutz – und fördert soziale Gerechtigkeit.
Mit deiner Unterstützung ermöglichst du Forschung und konkrete Hilfe für Menschen, die vom Klimawandel besonders betroffen sind. Schenke Hoffnung und Perspektiven für ein Leben in Würde – trotz Lepra und Klimakrise.
Gemeinsam können wir Ausgrenzung überwinden und Gesundheit für alle möglich machen.
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