Das Projekt ermöglicht Kindern mit angeborener Fußfehlstellung („Klumpfuß“) in Senegal eine rechtzeitige und wirksame Behandlung, damit sie schmerzfrei laufen, spielen und lernen können – und so neue Chancen für ihre Zukunft erhalten.
In vielen Regionen Senegals ist der Zugang zu medizinischer Versorgung für Kinder mit Klumpfuß stark eingeschränkt. Ohne Behandlung drohen lebenslange Einschränkungen, Ausgrenzung und Armut. Seit 2017 setzt sich die DAHW gemeinsam mit Miracle Feet dafür ein, dass betroffene Kinder frühzeitig und kostenlos nach der bewährten Ponseti-Methode behandelt werden.
Bis heute konnten bereits 691 Kinder behandelt werden, davon 70 % unter zwei Jahren. Allein von Juli 2023 bis Januar 2025 haben 320 Kinder durch die Therapie ihre Mobilität zurückgewonnen – und damit auch neue Lebensfreude und bessere Bildungschancen. Das Programm wird an zehn Standorten in acht Regionen Senegals umgesetzt. Ein Netzwerk aus speziell geschulten Ärzt:innen, Pflegekräften, Physiotherapeut:innen und Hebammen sorgt dafür, dass die Kinder bestmöglich versorgt werden. Auch die Aufklärung der Familien über die Bedeutung einer frühen Diagnose und kontinuierlichen Behandlung ist ein wichtiger Bestandteil.
Die Geschichten der betroffenen Familien zeigen, wie viel Hoffnung das Projekt schenkt: Madeleine Seck, Mutter von drei Kindern mit Klumpfuß, berichtet, wie die schnelle und sichtbare Verbesserung nicht nur die Füße ihrer Kinder, sondern auch ihre eigene Würde und ihr Familienleben gerettet hat. Sie engagiert sich heute selbst in der Aufklärung und sagt: „Das Programm hat mein Leben und das meiner Kinder verändert – Klumpfuß ist kein Schicksal, sondern heilbar.“
Auch die Mutter von Serigne Dame Diagne erzählt, wie ihr Sohn dank der Unterstützung durch DAHW und Miracle Feet heute wieder laufen kann: „Mein Herz ist voller Dankbarkeit. Ohne diese Hilfe wäre eine Behandlung für uns unerschwinglich gewesen.“
Trotz aller Erfolge gibt es Herausforderungen: Noch immer fehlen Mittel für die Versorgung aller betroffenen Kinder, für Behandlungsmaterial und für die soziale und schulische Eingliederung. Das Projekt setzt sich dafür ein, dass kein Kind zurückbleibt – und dass Klumpfuß in Senegal kein Stigma mehr ist.
Gemeinsam können wir Ausgrenzung überwinden und Gesundheit für alle möglich machen.
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