Abgeschlossen

Wir wollen herausfinden, wie wir Menschen, die von Lepra bedroht sind, am besten schützen können – und so die Ausbreitung der Krankheit nachhaltig stoppen. Dafür ermitteln wir in Äthiopien, Mosambik und Tansania die wirksamste und praktikabelste Methode zur Untersuchung von Risikopersonen und zur Verabreichung einer Chemoprophylaxe.
Lepra ist eine der ältesten Krankheiten der Welt – und sie betrifft noch immer viele Menschen, besonders in Ostafrika. Unser Projekt PEP4LEP 2.0 setzt genau hier an: In Tansania, Äthiopien und Mosambik testen wir, wie wir gefährdete Menschen am wirksamsten erreichen und schützen können. Dafür vergleichen wir zwei Ansätze:
Zum einen gehen wir direkt in die Gemeinden und organisieren sogenannte „Skin Camps“. Dort werden Kontaktpersonen von Lepra-Patient:innen untersucht und erhalten – wenn sie dafür infrage kommen – eine einmalige vorbeugende Medikamentengabe (SDR-PEP). Zum anderen laden wir Kontaktpersonen in Gesundheitszentren ein, um sie dort zu untersuchen und zu behandeln.
Beide Ansätze werden wissenschaftlich begleitet: Wir prüfen, wie viele neue Lepra-Fälle entdeckt werden, wie schnell die Diagnose gestellt wird und wie gut die Maßnahmen angenommen werden. Außerdem schauen wir, welcher Weg kostengünstiger ist und wie sich die Maßnahmen langfristig auf die Gesundheit der Menschen auswirken.
Gemeinsam können wir Ausgrenzung überwinden und Gesundheit für alle möglich machen.
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