
Das Projekt zielt darauf ab, die Ernährungssicherheit und die Widerstandsfähigkeit von besonders verletzlichen, von Lepra und anderen vernachlässigten Tropenkrankheiten betroffenen Gemeinschaften in Senegal nachhaltig zu verbessern. Im Fokus stehen die Ex-Lepradörfer und weitere betroffene Gemeinden, die bislang von ländlicher Entwicklung und landwirtschaftlicher Förderung weitgehend ausgeschlossen waren.
Über Jahrzehnte waren ehemalige „Lepradörfer“ in Senegal administrativ, wirtschaftlich und sozial benachteiligt. Die Bewohner:innen hatten kaum Zugang zu Programmen der ländlichen Entwicklung und konnten nur eingeschränkt landwirtschaftliche Fähigkeiten erwerben. Die Folge: In vielen dieser Gemeinden herrscht bis heute eine fast permanente Ernährungsunsicherheit – mit gravierenden Folgen für Kinder, Frauen, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen.
Das Projekt setzt genau hier an: In den besonders betroffenen Regionen Touba, Baback, Kolda, Kebemer und Diambo werden gezielte Maßnahmen umgesetzt, um die Verfügbarkeit und Vielfalt von Nahrungsmitteln zu erhöhen, die landwirtschaftlichen Kompetenzen der Menschen zu stärken und Unterernährung sowie die Übertragung von Lepra und anderen Krankheiten zu bekämpfen. Dazu gehören Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft, die Förderung von Diversifizierung und Zugang zu gesunden Lebensmitteln sowie die Integration von Gesundheits- und Ernährungsmaßnahmen.
Direkt profitieren 616 besonders gefährdete Menschen, darunter viele Frauen, Kinder, ältere Menschen und Personen mit Behinderungen. Indirekt verbessert sich die Lebenssituation für über 45.000 Menschen in den Zielregionen – durch bessere Ernährung, mehr Einkommen, weniger Stigmatisierung und stärkere soziale Teilhabe. Die aktive Einbindung der lokalen Gemeinschaften und Behörden sorgt dafür, dass die erzielten Fortschritte nachhaltig wirken und als Modell für andere Regionen dienen können.
Gemeinsam können wir Ernährung sichern und Perspektiven schaffen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende – jeder Beitrag zählt
Gemeinsam können wir Ausgrenzung überwinden und Gesundheit für alle möglich machen.
Abgeschlossen
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