Projekt im Bereich Tuberkulose
in Tansania

Tuberkulose und Begleiterscheinungen integriert behandeln

Steckbrief
Tuberkulose und Begleiterscheinungen integriert behandeln
Karte von Tansania
Projektland
Tansania
Laufzeit
bis 01.05.2027
Volumen
49986.30 €
Mandate
  • Tuberkulose
SDGs*

Projekt-Ziel

Das Projekt verfolgt das Ziel, die hohe Rate der Tuberkulose-Fallerkennung in der Region Dar es Salaam zu halten und weiter zu steigern. Durch 53 Tuberculosis Rapid Assessment Posts (TRAPs), betrieben von geschulten Freiwilligen (Gemeindegesundheitshelfer:innen, traditionelle Heiler:innen, lokale Medikamentenstellen), werden Gemeinden direkt erreicht. Zusätzlich werden TB-Patient:innen umfassend auf HIV, Diabetes, Mangelernährung und psychische Belastungen untersucht und betreut.

Projekt-Beschreibung

Tuberkulose (TB) ist nach wie vor eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten weltweit – und auch in Tansania eine große Herausforderung. Viele Betroffene kämpfen nicht nur mit der Krankheit selbst, sondern auch mit Begleiterkrankungen wie HIV, Diabetes oder Mangelernährung. Hinzu kommen seelische Belastungen, die den Heilungsprozess erschweren und oft unerkannt bleiben. Das Projekt setzt genau hier an und verbindet medizinische Versorgung mit psychosozialer Unterstützung.

Mithilfe von TRAPs (Tuberculosis Rapid Assessment Points) werden Menschen in den Gemeinden frühzeitig über TB informiert, gescreent und bei Verdacht auf TB werden Proben für die Diagnose gesammelt. Die Ergebnisse werden schnell zurückgemeldet und Betroffene umgehend in die Behandlung überführt. In den TB-Kliniken werden Patient:innen nicht nur auf TB, sondern auch auf HIV, Diabetes, Mangelernährung und psychische Belastungen untersucht. HIV-positive Patient:innen erhalten kombinierte TB/HIV-Therapie, Menschen mit Diabetes werden beraten und weitervermittelt, mangelernährte Patient:innen erhalten Zusatznahrung, und bei seelischen Problemen gibt es psychosoziale Beratung. Alle beteiligten Gesundheitskräfte werden geschult und erfassen die Daten elektronisch, um eine qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen.

Die TRAPs werden von Freiwilligen aus der Gemeinde betrieben, die speziell für TB, Lepradiagnostik, Diabetes, Mangelernährung und psychische Gesundheit geschult werden. So werden auch besonders vulnerable Gruppen wie Kinder, Menschen mit HIV oder Drogengebrauchende erreicht. Durch die Integration von körperlicher und seelischer Gesundheit verbessert das Projekt die Heilungschancen und Lebensqualität von tausenden Menschen. Es trägt dazu bei, Stigmatisierung abzubauen, Barrieren zu überwinden und ein Gesundheitssystem zu schaffen, das den ganzen Menschen im Blick hat.

Bitte helfen Sie mit! Ihre Unterstützung ermöglicht es, TB frühzeitig zu erkennen, Begleiterkrankungen zu behandeln und Patient:innen neue Hoffnung zu geben. Gemeinsam können wir Leben retten und Zukunft schenken.

Gemeinsam können wir Ausgrenzung überwinden und Gesundheit für alle möglich machen.

Andere Projekte in