Projekt im Bereich Humanitäre Hilfe, Lepra, Inklusion
in Südsudan

Von Ausgrenzung zu Teilhabe: Ernährung und Gesundheit für Agok Leprosy Village

Bild: Vertreterin der Frauenorganisation am Welt-Lepra-Tag. Foto: Sudanesische Evangelische Mission
Steckbrief
Von Ausgrenzung zu Teilhabe: Ernährung und Gesundheit für Agok Leprosy Village
Karte von Südsudan
Projektland
Südsudan
Laufzeit
bis 30.09.2026
Volumen
181943.19 €
Mandate
  • Humanitäre Hilfe
  • Inklusion
  • Lepra
SDGs*

Projekt-Ziel

Das Projekt zielt darauf ab, die Lebensgrundlagen und das Wohlbefinden von Menschen, die von Lepra und anderen Behinderungen betroffen sind, im „Lepra-Dorf“ Agok Leprosy Village nachhaltig zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau einkommensschaffender Maßnahmen sowie der Zugang zu sauberem Wasser, Sanitär- und Hygienediensten (WASH).

Projekt-Beschreibung

Im Agok Leprosy Village leben zahlreiche Menschen, die durch Lepra und Behinderungen besonders marginalisiert sind. Armut, mangelnde Ernährungssicherheit und fehlende Infrastruktur prägen den Alltag. Das Projekt setzt gezielt an diesen Herausforderungen an:

  • Einkommensschaffung & Ernährungssicherheit:
    311 Haushalte (insgesamt 2.177 Menschen) erhalten Saatgut, Werkzeuge, Fischereiausrüstung und Geflügelinputs, um die landwirtschaftliche Produktion und das Einkommen zu steigern. 16 Selbsthilfegruppen werden für gemeinschaftliche Landwirtschaft geschult und unterstützt. Für 32 besonders isolierte und schwerbehinderte Menschen (und ihre Familien) werden gezielte Maßnahmen wie der Zugang zu einer Getreidemühle und spezielle Unterstützungsangebote umgesetzt.
  • WASH-Komponenten:
    Die Wasser-, Sanitär- und Hygieneeinrichtungen im Agok Health Care Center und in den umliegenden Gemeinden werden ausgebaut und modernisiert. Ziel ist es, dass innerhalb von 12 Monaten 80 % der Bevölkerung Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen haben.
  • Stärkung lokaler Strukturen:
    Die Lepra-Selbsthilfeorganisation, die Landwirtschafts- und Sozialbehörden sowie Organisationen von Menschen mit Behinderung (OPDs) werden durch Capacity Building und Sensibilisierung gestärkt.

Wirkung und Nachhaltigkeit:
Das Projekt trägt dazu bei, die Nahrungsmittelproduktion innerhalb eines Jahres um 30 % zu steigern, die Armut zu reduzieren und die soziale Inklusion zu fördern. Insgesamt profitieren direkt 2.177 Menschen, darunter 32 besonders marginalisierte Personen, und indirekt rund 3.200 Dorfbewohner:innen von verbesserten Lebensbedingungen, Gesundheits- und WASH-Diensten sowie neuen Einkommensmöglichkeiten.

Unterstützen Sie dieses Projekt und helfen Sie mit, Lebensgrundlagen zu sichern, Armut zu bekämpfen und soziale Teilhabe für besonders verletzliche Menschen im Südsudan zu ermöglichen – jeder Beitrag zählt!

Gemeinsam können wir Ausgrenzung überwinden und Gesundheit für alle möglich machen.

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