Wir wollen herausfinden, wie häufig Menschen mit Lepra oder Buruli Ulcer in Togo unter Depressionen oder Angstzuständen leiden – und mit einem gemeinschaftsorientierten Ansatz ihre psychische Gesundheit und Lebensqualität nachhaltig verbessern. Ziel ist es, Stigmatisierung zu reduzieren und den Zugang zu seelischer Unterstützung zu stärken.
Bei diesem Projekt handelt es sich um eine randomisierte Cluster-Studie, an der sechs Gesundheitsbezirke in Togo beteiligt, in denen Lepra oder Buruli Ulcer vorkommt. Dabei wird zuerst erhoben, bei wie vielen Betroffenen Depressionen oder Angstzustände auftreten. Zudem wird untersucht, welche Einstellung das Gesundheitspersonal und die Gemeindeautoritäten den Betroffenen gegenüber haben. Dann werden gezielt Aktivitäten mit diesen beiden Gruppen sowie mit Selbsthilfeorganisationen durchgeführt, um die Akzeptanz der Betroffenen in der Bevölkerung und damit ihre Lebensqualität zu erhöhen. Schließlich wird untersucht, ob die Umsetzung gezielter Aktivitäten die Prävalenz psychischer Probleme verringern, die Lebensqualität verbessern und die Stigmatisierung verringern kann. Bei Erfolg wird das Projekt einen ganzheitlichen, gemeinschaftsorientierten Ansatz zur Verbesserung des Zugangs zu und der Nutzung von psychiatrischen Diensten nachweisen, der auf das ganze Land ausgeweitet werden kann.
Lepra und Buruli Ulcer sind Krankheiten, die nicht nur den Körper, sondern auch die Seele belasten. Viele Betroffene haben mit Depressionen, Ängsten und Ausgrenzung zu kämpfen – manchmal mehr als mit den körperlichen Symptomen selbst. Stigma und mangelnde Akzeptanz führen dazu, dass sie sich aus dem sozialen Leben zurückziehen und kaum Zugang zu psychischer Unterstützung erhalten.
Unser Projekt setzt genau hier an: In sechs Gesundheitsbezirken Togos führen wir eine groß angelegte Studie durch. Zunächst erfassen wir, wie stark Depressionen und Angststörungen bei Betroffenen verbreitet sind und wie Gemeinden sowie Gesundheitspersonal über sie denken. Dazu nutzen wir Interviews, Fragebögen und Gesprächsrunden.
Anschließend setzen wir gezielte Maßnahmen in drei Interventionsbezirken um: Mit Gemeindeautoritäten, um Vorurteile abzubauen und Akzeptanz zu fördern. Mit Gesundheitspersonal, um diskriminierende Einstellungen zu reduzieren und den Umgang mit Betroffenen zu verbessern. Mit Selbsthilfegruppen, um Betroffene zu stärken und ihnen Räume für gegenseitige Unterstützung zu geben. Am Ende prüfen wir, ob diese Maßnahmen tatsächlich Depressionen und Ängste verringern, die Lebensqualität steigern und Stigmatisierung abbauen.
Wenn das Projekt erfolgreich ist, wird es erstmals zeigen, dass ein ganzheitlicher, gemeinschaftsorientierter Ansatz die seelische Gesundheit von Menschen mit Lepra und Buruli Ulcer nachhaltig verbessern kann. Dieses Modell könnte anschließend in ganz Togo umgesetzt werden – und tausenden Menschen ein Leben in Würde, Teilhabe und Hoffnung ermöglichen.
Mit Ihrer Spende helfen Sie betroffenen Menschen, Stigmata zu überwinden und eine höhere Lebensqualität zu erreichen.
Gemeinsam können wir Ausgrenzung überwinden und Gesundheit für alle möglich machen.
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