Das Projekt zielt darauf ab, Lepra in den beiden besonders betroffenen Distrikten Anchar und Boke (West Hararge, Oromia-Region) frühzeitig zu erkennen und die Lebensbedingungen von Menschen, die von Lepra betroffen sind, nachhaltig zu verbessern. Durch aktive Fallfindung, medizinische Versorgung und sozioökonomische Unterstützung soll die Übertragung von Lepra unterbrochen, Stigmatisierung abgebaut und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden.
In den ländlichen Distrikten Anchar und Boke leben rund 290.000 Menschen, viele davon in schwer zugänglichen Dörfern mit eingeschränktem Zugang zu Gesundheitsdiensten. Lepra ist hier nach wie vor ein großes Problem: Die Zahl der Neuerkrankungen liegt weit über dem von der WHO definierten Schwellenwert für Hochendemiegebiete.
Das Projekt setzt auf innovative, gemeindebasierte Ansätze zur aktiven Fallfindung: Gesundheitsfachkräfte werden geschult, Hausbesuche und Kontaktuntersuchungen durchgeführt und Aufklärungskampagnen organisiert. So werden nicht nur neue Lepra-Fälle frühzeitig erkannt und die Patient:innen behandelt, sondern auch Angehörige und Nachbarn in Präventionsmaßnahmen einbezogen. Besonders benachteiligte Menschen, die von Lepra betroffen sind, erhalten gezielte Unterstützung, um ihre Lebensgrundlage zu sichern – etwa durch Schulungen und Startkapital für kleine Einkommensprojekte.
Zudem werden lokale Selbsthilfegruppen gegründet und gestärkt, um die Interessen von Menschen mit Behinderungen besser zu vertreten und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Insgesamt profitieren direkt über 5.000 Menschen sowie zwei Organisationen von und für Menschen mit Behinderungen von den Maßnahmen. Indirekt verbessert sich die Gesundheitsversorgung für die gesamte Bevölkerung der beiden Distrikte.
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