Projekt im Bereich Lepra
in Togo

Zero Leprosy: Gemeinsam gegen vernachlässigte, tropische Hauterkrankungen

Steckbrief
Zero Leprosy: Gemeinsam gegen vernachlässigte, tropische Hauterkrankungen
Karte von Togo
Projektland
Togo
Laufzeit
bis 31.05.2026
Volumen
395877.00 €
Mandate
  • Lepra
SDGs*

Projekt-Ziel

Lepra ist heilbar – und doch erkranken in Togo jedes Jahr weiterhin Menschen neu. Gemeinsam mit dem Nationalprogramm und starken Partnern vor Ort will die DAHW die Übertragung der Krankheit endgültig stoppen. Bis 2031 soll Togo frei von Lepra sein.

Projekt-Beschreibung

Togo liegt im Westen Afrikas, mehr als acht Millionen Menschen leben hier. Auf den ersten Blick scheint Lepra kein großes Gesundheitsproblem mehr zu sein: Die Krankheit ist gut behandelbar, viele Erfolge wurden bereits erzielt. Und doch zeigen die Zahlen ein anderes Bild. Jahr für Jahr werden neue Leprafälle entdeckt – ein klares Zeichen dafür, dass die Krankheit noch nicht überwunden ist.

Besonders betroffen sind Menschen, die ohnehin benachteiligt sind: Kinder, Menschen mit Behinderungen und Menschen, die in Armut leben. Gerade für Kinder kann eine Lepra‑Erkrankung schwerwiegende Folgen haben. Wird sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, drohen bleibende Behinderungen, Ausgrenzung und ein Leben mit Stigma. Gleichzeitig sind Kinder der wichtigste Gradmesser für den Erfolg im Kampf gegen Lepra: Nur wenn sich keine Kinder mehr neu infizieren, ist die Übertragung der Krankheit wirklich gestoppt.

Gemeinsam mit dem staatlichen Nationalprogramm und erfahrenen Partnerorganisationen hat die DAHW deshalb ihre Arbeit in Togo noch einmal gezielt verstärkt. Wir haben die letzte Meile auf dem Weg zu „Zero Leprosy“ betreten – dem Ziel, die Krankheit endgültig zu besiegen.

Dafür suchen unsere Teams aktiv nach neu erkrankten Menschen, ermöglichen eine schnelle Diagnose und stellen die medizinische Behandlung sicher. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Prävention: Kontaktpersonen von Erkrankten erhalten eine medikamentöse Prophylaxe, die sie wirksam vor einer Ansteckung schützt. So lassen sich Infektionsketten unterbrechen, bevor neue Erkrankungen entstehen.

Damit Lepra früh erkannt wird, setzt das Projekt außerdem auf den Ausbau lokaler Gesundheitsstrukturen. Gesundheitsfachkräfte, Mitarbeitende in Gesundheitsstationen, Community‑Health‑Worker und auch traditionelle Heiler:innen werden gezielt geschult, Warnzeichen zu erkennen und Betroffene weiterzuleiten. Gleichzeitig wird die Labordiagnostik verbessert, um Verdachtsfälle zuverlässig bestätigen zu können.

Wo medizinische Versorgung schwer erreichbar ist, kommen unsere Teams direkt zu den Menschen – in Dörfer, Gemeinden und abgelegene Regionen. Sie untersuchen kostenlos, klären auf, begleiten die Behandlung und stehen Familien während der gesamten Therapie zur Seite. Die engagierte Arbeit unserer Kolleg:innen und Partner vor Ort hat bereits zu einem deutlichen Rückgang der Leprafälle geführt. Das Ziel ist greifbar nah.

Jetzt kommt es darauf an, nicht nachzulassen. Mit verlässlicher Finanzierung und gemeinsamer Anstrengung kann Togo eines der ersten Länder Westafrikas werden, das Lepra dauerhaft hinter sich lässt – und Kindern eine Zukunft ohne diese Krankheit ermöglicht.

Bitte unterstützen Sie dieses wichtige Projekt. Helfen Sie mit, Lepra in Togo ein für alle Mal zu besiegen.

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Gemeinsam können wir Ausgrenzung überwinden und Gesundheit für alle möglich machen.

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