13.10.2025

Unterwegs mit Dr. Chris Schmotzer: Eindrücke einer besonderen Tour durch den Nordwesten Deutschlands

Dr. Schmotzer bei einer Predigt in der Kirche. Foto: Sönke Stiller / DAHW
Begegnungen, Austausch und bewegende Geschichten – eine Woche voller Engagement

In der zweiten Oktoberwoche war Dr. Chris Schmotzer, langjährige Projektpartnerin der DAHW aus Rawalpindi (Pakistan), auf Tour durch den Nordwesten Deutschlands. Gemeinsam mit unserem Referenten für Ehrenamt, Sönke Stiller, besuchte sie verschiedene Gemeinden, Gruppen und Initiativen, die unsere Arbeit unterstützen – und brachte bewegende Geschichten und Bilder mit. Die Ärztin und Ordensschwester der evangelischen Christusträger-Schwesternschaft, ist seit über drei Jahrzehnten als medizinische Direktorin des Lepra-Krankenhauses in Rawalpindi tätig und widmet sich dort mit großem Engagement der Behandlung von Lepra-, Tuberkulose-, Augen- und Hautkrankheiten.

Abbildung 1 Gruppenfoto mit Dr. Chris Schmotzer beim Treffen der Ehrenamtlichen in Straelen-Holt am 9. Oktober. Foto: Birgit Steinker

Die Reise begann am 9. Oktober im Pfarrheim Straelen Auwel-Holt, wo sich rund 30 Ehrenamtliche aus der Region Kleve und Viersen versammelten. Dr. Chris Schmotzer berichtete von ihrer Arbeit vor Ort, und kam mit den Teilnehmenden ins Gespräch. Die Begegnungen waren geprägt von lebhaftem Austausch und angeregten Diskussionen.

Einblicke in die DAHW-Arbeit in Pakistan

St. Lukas Kirche in Melle: Großes Interesse an Dr. Chris Schmotzers Vortrag. Foto: Sönke Stiller / DAHW

Am nächsten Tag ging es weiter nach Melle zur St. Lukas Kirche. Dort trafen sich kirchliche Gruppen, Konfirmand:innen, Spender:innen und Gemeindemitglieder. In Melle fand Anfang des Jahres eine „Primelaktion“ statt – dabei wurden Primeln (Frühlingsblumen) zum Welt-Lepra-Tag verkauft, um Spenden für die Arbeit von Dr. Chris Schmotzer in Rawalpindi zu sammeln. Ihr Vortrag stieß also auf großes Interesse.

Den Höhepunkt bildete der Besuch in der Matthäusgemeinde Münster am 12. Oktober. Im Gottesdienst sprach Dr. Chris Schmotzer vor rund 150 – 200 Menschen über Hoffnung in schwierigen Zeiten – anhand der Geschichte von Ruth aus dem Alten Testament. Nach dem Gottesdienst gab es eine „Matinee“ – eine kleine Veranstaltung am Vormittag mit Gesprächen und Musik – und ein gemeinsames Mittagessen. Langjährige Unterstützer:innen hatten dabei Gelegenheit für vertiefte Gespräche und persönliche Begegnungen.

Kleiner Laden, große Wirkung

Auch spontane Gelegenheiten wurden genutzt: So traf Dr. Chris Schmotzer am 10. Oktober zufällig auf die kfd St. Vitus aus Olfen, die das Lepramuseum in Münster besuchte. Nach der Führung durch Petra Jahnke hielt sie spontan einen Vortrag – bei Kaffee und Kuchen entstand ein lebendiger Austausch.

Am 11. Oktober stand schließlich ein Besuch im „Kleinen Laden Dies und Das“ in Iserlohn-Letmathe auf dem Programm. Zusammen mit Ehrenamtlichen und Pfarrerin Anthea Haacke wurde das 20-jährige Jubiläum des Ladens für 2026 geplant. Der „Kleine Laden“ unterstützt regelmäßig verschiedene soziale Projekte. In den Monaten November und Dezember fließen die Erlöse gezielt in unsere Projekte.

Die Tour war geprägt von intensiven Begegnungen, neuen Impulsen und viel Wertschätzung für die Arbeit von Dr. Chris Schmotzer und der DAHW.

Gruppenbild vor dem ‚Kleinen Laden Dies und Das‘ in Letmathe mit Lepra-Expertin und DAHW-Partnerin Dr. Chris Schmotzer sowie DAHW-Ehrenamtsreferent Sönke Stiller. Foto: Friedenskirche Letmathe

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