Entscheidend ist, wie gut Menschen geschützt sind und wie widerstandsfähig Gesellschaften auf Krisen reagieren können.
Mehrere Länder, in denen die DAHW tätig ist, zählen zu den 100 Staaten mit dem höchsten Katastrophenrisiko weltweit. Dazu gehören Indien (Rang 2), Indonesien (3), Pakistan (13), Tansania (46), Äthiopien (91), Liberia (105), Uganda (114) und Togo (141).
Der WeltRisikoBericht 2026 legt seinen Schwerpunkt auf Stürme und ihre Folgen. Seine zentrale Botschaft reicht jedoch weit darüber hinaus: Nicht die Naturgefahr selbst entscheidet über das Ausmaß einer Katastrophe, sondern die Verwundbarkeit der betroffenen Menschen. Armut, Ausgrenzung, mangelnder Zugang zu Gesundheitsversorgung und schwache soziale Sicherungssysteme können Krisen verschärfen.
Genau hier setzt die Arbeit der DAHW an. Durch die Stärkung von Gesundheitssystemen, die Förderung lokaler Strukturen und die Unterstützung besonders benachteiligter Menschen trägt sie dazu bei, die Widerstandsfähigkeit von Gemeinschaften zu erhöhen.
Denn Menschen, die von Lepra, Tuberkulose, vernachlässigten Tropenkrankheiten oder Behinderungen betroffen sind, gehören häufig zu denjenigen, die in Krisensituationen besonders gefährdet sind.
Gemeinsam können wir Ausgrenzung überwinden und Gesundheit für alle möglich machen.
